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Unabhängige Fachzeitschrift für die Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Energiebranche

22000 Besucher haben diesmal die Bau+Energie-Messe und die Bauen+Wohnen an der Bernexpo besucht. Energieeffizienz und erneuerbare Energien prägten das Angebot der 15. Bau+Energie. 350 Aussteller und 30 Fachveranstaltungen im Kongress informierten mit aktuellem Wissen, Produkten und Dienstleistungen.

Das Herbstseminar bildete traditionsgemäss den Auftakt der beliebten Messen Bau+Energie und Bauen+Wohnen in Bern. Die Digitalisierung gewinnt auch im Energiebereich an Bedeutung. Messen, Regeln, Steuern und Optimieren sind auch im Gebäudebereich ein Megatrend. Anhand von aktuellen Beispielen wurden an der stets gut besuchten Veranstaltung neue Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig sind die neuen Rahmenbedingungen der international aufgegleisten Klimapolitik und die Preisentwicklungen auf den
Energiemärkten ausgeleuchtet und die Konsequenzen dargestellt worden. Das Publikum hatte Zugang zu 30 Kongressveranstaltungen mit Themen wie Wärmedämmung, Komfortlüftungen, Wärmepumpen, Solar, Photovoltaik, Energiespeicher, Lastmanagement und Gebäudesanierung.

Interessante Themenvielfalt
Dieses Jahr standen besonders das digitale Planen und Bauen, Solararchitektur, die Zukunft von Minergie sowie der Umgang mit Bauschadstoffen im Fokus. Die parallele Bauen+Wohnen sorgte für den geeigneten Austausch zwischen Eigenheimbesitzern, angehenden Bauherren, Architekten und Planern. Sie bot schöne Küchen und Bäder sowie innovative Ideen für den Innenausbau und das intelligente Wohnen.
Offene Bäder liegen nach wie vor im Trend. Die Projektbäder von BadeWelten sind an den Baumessen Kult. Zehn neuste Badkompositionen wurden, ergänzt mit einem vielfältigen Wellnessangebot an Whirlpools und Saunen, als einzelne Kunststücke dem Publikum gezeigt.
Das Vortragsprogramm stiess auf grosses Interesse. Der Branchenverband Küche Schweiz erklärte in täglichen Vorträgen den Planungsweg zur perfekten Küche. Bodenlegermeister Ralph Mühlebach vom Verband BodenSchweiz beleuchtete den Boden als Gestaltungselement, während Feng-Shui-Fachexpertin Barbara Rüttimann Tipps für das Homestyling im Bauen und Wohnen verriet.

Gute Stimmung an der Messe
Zahlreiche Entscheider im Baugewerbe und investitionsbereite Hauseigentümer nutzten die Gelegenheit für einen Messebesuch, um neue Materialien kennenzulernen und mit fachkundigen Firmen ins Gespräch zu kommen. Weil die Messen kurzfristig auf Dezember hatten verschoben werden müssen, gingen einige Aussteller nicht nach Bern. Vom Veranstalter wurde befürchtet, dass dies Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben würde. Dies ist aber nicht eingetroffen, und wie an einem Messe­rundgang zu erfahren war, waren die Aussteller sehr zufrieden.
«Wie die Besucherzahlen zeigt, sind Messen auch im Internet-Zeitalter unverzichtbar: sie sind live erlebbar, ermöglichen den direkten Vergleich, spontane Beratungsgespräche und Wissens­austausch auf hohem Niveau», hielt Messeleiter Marco Biland von der veranstaltenden ZT Fachmessen AG fest. Das Ziel, Bauen und Wohnen unter dem Aspekt der Energieeffizienz zu fördern, wurde in Bern erfolgreich umgesetzt.
Die Neuauflage der beiden Baumessen wird 2017, diesmal vom 21. bis 24. September, erneut an der Bernexpo stattfinden.


Weitere Informationen:
www.fachmessen.ch