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Aus Anlass von fünf Jahren Talsee Flagshipstore hat das Unternehmen aus Hochdorf Ende August zu einem spannenden Event eingeladen. Zu der ungezwungenen Veranstaltung zu den Themen Architektur, Raumgestaltung und Kunst kamen über 130 Vertreter aus der Branche, dem Design- und Einrichtungsumfeld sowie Architekten und Innenarchitekten.

Der Talsee-Geschäftsführer Bruno Scherer freute sich, zum 5-jährigen Bestehen des Flagshipstores über 130 Vertreter aus der Branche, dem Design- und Einrichtungsumfeld sowie Architekten und Innenarchitekten am Talsee Talk zu begrüssen. «Aus aktuellem Anlass geht es heute bei uns um ‹Corporate Innovation meets Corporate Architecture›», so Scherer. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurden dem Publikum erhellende Einblicke hinter die Kulissen geboten. Die Gäste durften den Flagshipstore anhand eines geführten sechsteiligen Rundgangs entdecken. Der Circuit zeigte die schönen Produkte von Talsee sowie die ausserordentliche Architektur und die Haustechnik des interessanten Gebäudes auf.
So kommt der Flagshipstore ohne Sonnenschutz aus, hat über 60 energieaktivierte Pfähle im Untergrund und benötigt weniger als 2000 Franken für Klimatisierungskosten im Jahr. Im schönen Gebäude wurden Wasser und Architektur in harmonischer Art und Weise verbunden. Die Tempelarchitektur in der Verbindung mit Wasser macht den Portikus des Gebäudes wesentlich leichter.

Corporate Architecture – Gebäude mit zurückhaltender Exotik
«Du zeigst mir, wie du baust, und ich sage dir, wer du bist.» Mit diesen Worten richtete sich Oliver Dufner, Mitinhaber von Burkard Meyer Architekten und Erbauer des Flagshipstores von Talsee, an das Publikum. Er erklärte, wie die pavillonartige Bauweise des Gebäudes die Gesamtidentität von Talsee als Ort der Inszenierung prägt sowie zum Spazieren und Verweilen einlädt und als zurückhaltende Exotik im industriellen Umfeld wirkt.
«Es ist kein schlechtes Zeichen, wenn man als Architekt 5 Jahre nach Abschluss eines Gebäudes noch eingeladen wird», meinte Dufner schmunzelnd. «Ausserdem ist es immer wieder gut und bringt einem viel, wenn man seine Arbeiten zeitlich versetzt erneut genau betrachten kann.»
Dufner zeigte sich überzeugt, dass gute Architektur nicht bloss Eyecatcher hervorbringen sollte, sondern die Aufgabe hat, den öffentlichen Raum geeignet abzubilden. «Für uns war es wichtig, Talsee als aufstrebendes Unternehmen darzustellen, der Firma ein eigenes Heim zu geben sowie die Wahrnehmung von Talsee nach aussen durch möglichst viel Glas zu schärfen», meinte der Architekt. Auch wenn Hochdorf nicht am Nabel der Welt liege, lohne sich ein Besuch hier im Luzerner Seetal in vielfacher Hinsicht.

Raumgestaltung – Spiegelbild der Unternehmenskultur
Heiko Stahl, General Manager Switzerland und Austria von Vitra AG, bot dem Publikum mit zahlreichen Anekdoten und interessanten Abstechern eine kurzweilige und amüsante Show. Die Vitra AG ist bekannt für die Herstellung und den Handel mit Wohn- und Büromöbeln mit der Zentrale in Birsfelden.
Heiko Stahl machte in seinem Vortrag eine Ode an die Heimat, an die Schaffung von Authentizität. «Denn das Büro ist das Spiegelbild einer Unternehmenskultur», so der General Manager Switzerland und Austria von Vitra.
Stahl munterte das Publikum auf, neugierig zu bleiben und Dinge zu produzieren oder zu machen, die man liebt. Dies sei ganz nach dem Credo und im Sinne von Willi Fehlbaum, der die Vitra AG 1950 gegründet hatte.

Kunst – mehr Sinnlosigkeit gefordert
Als Wetz alias Werner Alois Zihlmann, Leiter des Projekts Kunst und Kultur im Landessender Beromünster (KKLB), als dritter Referent die Bühne betrat, war im Publikum grosses Amusement angesagt. Mit fulminanten und frechen Aussagen zu den Themen Architektur, Kunst und Lebensphilosophie sorgte er für herzhafte Lacher. «Man darf auch mal unordentlich sein. Spontan, phantasievoll und natürlich sinnlos», so der Künstler. Gesagt getan: Wetz kündigte kurzerhand einen Spaziergang rund um den Flagship-
store an. Die ganze Gästeschar schloss sich ihm an. Und alle hatten sichtlich Spass dabei.
Was mit einem kulinarischen Prolog begonnen hat, endete mit einem ungezwungenen Ausklang. Ein Abend, der vielen in einprägender Erinnerung bleiben wird.

Weitere Informationen:
www.talsee.ch