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Unabhängige Fachzeitschrift für die Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Energiebranche

Die letzte Vorstandssitzung der Vereinigung Schweizerischer Sanitär- und Heizungsfachleute (VSSH) im alten Jahr hat bei der Firma Nussbaum in Olten stattgefunden. Die noch von der Generalversammlung zu bestätigenden, neuen Vorstandsmitglieder nahmen erneut aktiv an den Verbandskonsultationen teil.

Gastgeber Urs Bobst, R. Nussbaum AG, begrüsste in Vertretung von Roy Nussbaum den Vorstand der Vereinigung Schweizerischer Sanitär- und Heizungsfachleute (VSSH) in Olten herzlich und wünschte eine gute Sitzung. Präsident Milo Tettamanti eröffnete die letzte VSSH-Vorstandssitzung im alten Jahr mit grosser Freude. Der Aufruf an potentielle neue Vorstandsmitglieder hatte ein überwältigendes Echo gefunden und die VSSH kann ihren Vorstand mit kompetenten und gut vernetzten neuen Mitgliedern auffüllen (vgl. Kasten). Der Präsident begrüsste auch Jean-Pierre Kipfer, seit Gründung der VSSH Fachzeitschriften AG (heute: VSSH Support AG) Inserateverantwortlicher für den p+i und Friscaldo. Kipfer ist zum Jahreswechsel in Pension gegangen. Willkommen geheissen wurde an der Sitzung sein Nachfolger Daniel Kohler. Tettamanti wünschte beiden weiterhin viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.

Im Präsidentenbericht

informierte Tettamanti über seine Aktivitäten seit der letzten Sitzung: u. a. Teilnahme an der SVGW-Jahresversammlung in Pfäffikon, am Suissetec-Sanitärtag in Bern, an der Plenarversammlung KGTV in Schönenwerd sowie an der SwissCleantech-Winterveranstaltung. Geschäftsführer Pirmin Frei berichtete über seine Kontakte mit bisherigen und potentiellen Hauptsponsoren sowie Neues zur VSSH Support AG, bei der die Umfirmierung und die Sitzverlegung inzwischen vollzogen sind.

Ergänzungen in den Vorstand

Die an der Sitzung teilnehmenden neuen Vorstandsmitglieder Dominique Lüthi, Bereichsleiter HLKS Alpiq, Bern, und Patrick Bächler,  Ingenieurbüro Riesen AG, Bern, wollen im VSSH-Vorstand künftig aktiv mitwirken. Lüthi soll im Vorstand das Installations-, Bächler das Planungsgewerbe vertreten. Die konkreten Aufgabenzuteilungen sind noch zu bestimmen.

Auch Andreas Bopp, Fachspezialist Gebäudetechnik, Immobilien Stadt Zürich, hat sich zu einer Vorstandsmitarbeit bereit erklärt. Er ist aktuell Vizepräsident des SSHL und Mitglied verschiedener anderer branchennaher Organisationen. Weiter hat auch Carmen Popescu, Gasversorgung Genf, ihre Bereitschaft zu einer Mitarbeit im VSSH-Vorstand signalisiert. Ausserdem ist eine weitere Person aus der Romandie im Gespräch. «Das sind ja tolle Aussichten», meinte Milo Tettamanti. «Wir werden künftig mit so vielen neuen, guten Leuten so stark wie nie zuvor sein. Das schafft Vertrauen für die Zukunft.»

Die Planerin Alice Hefti von Grünberg & Partner wird künftig Ex-Vorstandsmitglied Steve von Rotz unterstützen und im Projekt SI-Handbuch mitarbeiten.

Der Präsident bekräftigte nochmals seinen Entscheid, sich 2019 nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident zur Verfügung zu stellen. Für eine weitere Vorstandstätigkeit und/oder andere Funktionen innerhalb der VSSH ist er aber gerne bereit.

Jahresplanung 2018

Der Vorstand möchte den vor ein paar Jahren eingeschlagenen Weg fortsetzen und den Mitgliedern interessante Veranstaltungen zu wichtigen Branchenthemen anbieten und ihnen die Möglichkeit bieten, ihr berufliches Netzwerk auszubauen und zu vertiefen. Geplant sind in der ersten und der zweiten Jahreshälfte 2018 mindestens je eine À-Jour- und En-Visite-Veranstaltung.

Nach wie vor wird der wichtige Kontakt zum Verband URS aufrechterhalten. Im Januar 2018 findet das traditionelle Treffen – dieses Jahr ausnahmsweise nur mit dem URS-Vorstand – statt.

VSSH En Visite

Für die VSSH En Visite Mostra Convegno 2018 (vgl. Vorschau) hat sich der Vorstand als Besuchstag für den 14. März 2018 entschieden. Am Vortag soll ein gemeinsames Nachtessen in Como mit Übernachtung stattfinden. Die Firmen GF und Belimo werden die VSSH-Delegation an ihrem Stand empfangen. 

VSSH à jour

Die Digitalisierung in der Haustechnik ist derzeit allgegenwertig. Entsprechend viele Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es bereits. Dominique Lüthi wird eine interessante und fundierte À-Jour-Veranstaltung zu diesem Thema vorbereiten, sein Arbeitgeber Alpiq soll dabei beigezogen werden.

Auch die Thematik Neuskalierung von Energieetiketten soll für einen À-Jour-Event ins Auge gefasst werden.

Finanzen und Zwischenbericht Jahresrechnung 2017

Gemäss Finanzvorstand Markus Ribi befindet sich die VSSH finanziell voll auf Kurs. Nur die Auslagen für die grosse Jubiläums-GV liegen derzeit noch über dem Budget.

Auch bei den Sponsoren sind neue Gespräche geplant, um die guten Verbindungen weiterhin gedeihen zu lassen.

Merkblätter zu den MuKEn der KGTV  

Warmhalter- und Frostschutzbänder

Ein Entwurf und eine Kostenschätzung liegen hier vor (vgl. p+i 12/17). Der Vorstand zeigte sich damit einverstanden, dass das Projekt auf dieser Basis weitergeführt und via VSSH Support AG mitfinanziert wird.

Der Schweizerische Verein Luft- und Wasserhygiene (SVLW) und die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände (KGTV) stellen mit Unterstützung von Energie Schweiz ihr Projekt an der Swissbau 2018 vor. Die diversen Merkblätter sind Arbeitshilfen, um den Vollzug der Mustervorschriften für die Kantone (MukEn) zu unterstützen (Swissbau Focus, 18.01.18, 09.15 Uhr bis 10.15 Uhr, Halle 1.0 Süd, Raum 4).

Abwärmenutzung

Ein Merkblattentwurf liegt vor. Mitgewirkt hat Philipp Schnyder. Auch dieses Merkblatt wird an der Swissbau vorgestellt.

Projekte

SI-Handbuch

Ex-Vorstandsmitglied Steve von Rotz wird mit Unterstützung durch Alice Hefti am Projekt SI-Handbuch weiterarbeiten. Der Vorstand zeigte sich erfreut über die personelle Verstärkung in diesem wichtigen Projekt.

Romandie und Tessin

Der aktuelle Präsident des ATTS, Alex Quanchi, hat um Aufnahme in die VSSH ersucht. Er soll später das Tessin im VSSH-Vorstand vertreten.

Verschiedenes

Zu den Empfehlungen von BAG und BLV über Legionellen und
Legionellose Vernehmlassung:

Die Fachvereinigung Wärmepumpen (FWS) hat die VSSH ersucht, zum Modul 12 (Sanitäre Installationen) ebenfalls ablehnend Stellung zu nehmen. Der VSSH-Vorstand will sich nicht einbinden lassen.

 

Nachgefragt bei den neuen Vorstandsmitgliedern: 
von links: Dominique Lüthi (DL), Patrick Bächler (PB) und Andreas Bopp (AB)


Bopp (AB), was ist Ihre Motivation, im Vorstand der VSSH mitzuwirken?

DL:
Es ist mir wichtig, den Verband mit so vielen Mitgliedern zu unterstützen und weiterzuentwickeln sowie viele neue Personen kennenzulernen.

PB:
Die Motivation ist, dass ich im Vorstand meine Anliegen aus der Planung einbringen und diese im Vorstand gemeinsam umsetzen kann.

AB:
Durch den Kontakt mit Personen und Unternehmen aus der Branche im Rahmen der Vorstandsarbeit möchte ich mein persönliches Netzwerk sowie auch das der VSSH ausweiten und pflegen. Ebenfalls ist die Mitwirkung am Normenwerk, an Richtlinien sowie an Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen ein Anreiz.

Was sind Ihre Erwartungen an die Vorstandsarbeit?

DL:
Es sollen den Mitgliedern aktuelle Themen, Informationen, Trends einfach und komprimiert weitergegeben werden. Ich will dazu beitragen, dass wichtige Themen, die die Mitglieder bzw. die Branche aktuell beschäftigen, aufgegriffen und darüber informiert wird.

PB:
Ich denke, die Neuigkeiten und Veränderungen in der Branche frühzeitig informiert zu erhalten. Zudem erhält man so eine super Möglichkeit, um das berufliche Kontaktnetz erweitern zu können.

AB:
Ich erwarte mir eine von Austausch geprägte Zusammenarbeit, von welcher jeder im Vorstand profitieren kann.

Was ist für Sie im modernen Verbandswesen entscheidend?

DL:
In allem was erarbeitet und erstellt wird, den Mehrwert für die Branche und die Mitglieder im Fokus zu haben sowie auch digital präsent sein.

PB:
Es gibt stetig neue Vereine und Verbände in unserer Branche. Es ist daher wichtig, dass man als Verband von extern erkennbar und attraktiv ist, um so auf Veränderungen Einfluss nehmen zu können.

AB:
Dass sich der Verband den sich ändernden Anforderungen der Zeit anpasst und sich entsprechend weiterentwickelt.

Was wollen Sie für die VSSH und die Branche erreichen?

DL:
Ich will, dass die VSSH weiterhin breit in der Sanitär- und Heizungsbranche verankert ist sowie auf Themen der Mitglieder eingegangen wird. Es ist entscheidend, die Ausbildung und Weiterbildung in der Branche zu unterstützen. Wir müssen Ansprechpartner für Mitglieder, Partner sowie Sanitär- und Heizungsinteressierte sein.

PB:
Ganz klar möchte ich dem Verein zu neuer Attraktivität verhelfen und für neue wie auch für bestehende Mitglieder möglichst viel Zusatznutzen generieren.

AB:
Durch meine Tätigkeit in anderen branchenspezifischen Organisationen hoffe ich, eine Verbindung zwischen den Mitwirkenden herzustellen, die einen leichteren Informationsfluss ermöglicht.

www.vssh.ch